Das Projekt „Web 2.0 & Social Media - Didaktik und Methoden für Medienbildung und Informationskompetenz“ bietet auf dieser Seite neben Ideen für Projekte / Projektbausteine ebenso den Download von Arbeitsmaterialien zur Umsetzung dieser an.

1.
Kennenlern-Spiel „My favorite App“ oder „Warm App“
  • Drucken Sie sich auf A4-Blättern die Logos genutzter, bekannter und präferierter Internetangebote / Apps aus.
  • Legen Sie diese zu Beginn eines Medienprojektes im Raum aus.
  • Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin darf sich ein Angebot daraus auswählen.
  • Nun stellt sich jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin vor, erläutert warum er / sie sich dieses Angebot ausgewählt hat und wie er / sie die eigene Mediennutzung einschätzt.
  • Somit schaffen Sie einen Gesprächsanreiz, um in die Thematik „hineinzukommen“ und das Eis zu brechen.
  • Des Weiteren kann dadurch der Medienumgang aufgedeckt, die Mediennutzung thematisiert als auch Wissen vermittelt werden.

2. Offline-Spiel „Faszination Soziale Netzwerke“
  • Dieses Spiel dient dem Nachvollzug und des Erlebens der Faszination Sozialer Netzwerke.
  • Im Ergebnis werden die Aspekte Datenpreisgabe, Datenschutz und Privatsphäre(einstellungen) thematisiert als auch rechtliche Aspekte erläutert.
  • Das Spiel wird auf Papier mit Stiften, Kleber und Zeitschriften etc. gespielt - Strom, PC, Laptops oder Internet sind NICHT notwendig.
  • Benötigt werden Spielleiter_innen, ein großer Raum, ausreichend Tische und Stühle sowie ausreichend Zeit.
  • Zu Beginn füllen die Teilnehmer_innen ihre Profile aus - jedoch unter der Bedingung, dies so zu tun, wie sie es im Internet machen bzw. machen würden.
  • Darauf folgt die Erläuterung der Spielregeln und schon kann es los gehen.
  • Die notwendigen Arbeitsmaterialien, den Ablauf sowie die Regeln stehen unter folgendem Link für Sie zum Download bereit.

3. Fotostory
Die Erstellung einer Fotostory ermöglicht einen Zugang, der lebensweltnah und adressatenorientiert ist.
Des Weiteren ermöglicht bzw. fördert eine Fotostory / die Arbeit mit Bildern verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten, da somit eine Kommunikation mit wenig Sprache (non-verbale Kommunikation) möglich ist.
Zusätzlich stehen die Aspekte Körpersprache, Mimik als auch Gestik verstärkt im Vordergrund, was ebenso soziale Kompetenzen fördern und Empathie stärken kann.
Ziel: Die eigene Meinung kann artikuliert, aber ebenso eine Gegenöffentlichkeit hergestellt werden.
Zu Beginn werden die Teilnehmenden mit verschiedenen Perspektiven als auch Einstellungsgrößen vertraut gemacht. Um den theoretischen Input verstetigen zu können, ist es ratsam, dass die Teilnehmenden aktiv mit Digitalkameras oder auch Smartphones und Tablets die verschiedenen Perspektiven und Einstellungsgrößen ausprobieren, um diese nachfolgend adäquat anwenden und einsetzen zu können.
Empfehlenswert ist ebenso den Teilnehmenden eine Fotostory als Anschauungsmaterial (Bsp.: aus der Bravo) vorzustellen, um die Aufgabe zu verdeutlichen.
Nun geht es los mit der eigentlichen Fotostory:
  • Die Teilnehmenden erfinden zunächst eine eigene Geschichte, nachdem Sie in das spezifische Thema eingeführt haben (Kurzinput vorbereiten).
  • Nachdem die Geschichte festgehalten wurde, sollen die Teilnehmenden ein Storyboard anfertigen, was die Aufnahme der verschiedenen Bilder enorm erleichtern wird.
  • Das heißt, dass die Teilnehmenden sich überlegen müssen, wie viele Bilder sie aufnehmen wollen als auch wie viele Bilder sie benötigen, um eine bestimmte Aussage beim Rezipienten übermitteln zu können.
-> empfehlenswert ist die Vorgabe einer maximalen Bildanzahl zwischen 6 und 20 Bildern
  • Somit wird für jede Szene überlegt: wo die Szene stattfindet, welche Rollen an dieser Szene beteiligt sind, was diese Rollen darstellen sollen und welcher Text / welche Sprechblasen geplant sind.
  • Dies wird skizziert / zeichnerisch festgehalten (dabei sind Strichmännchen völlig ausreichend).
  • Nachdem das Storyboard für die gesamte Geschichte angefertigt wurde, ist es wichtig organisatorische Aspekte zu klären. Also wer möchte gern vor die Kamera und die Rollen verkörpern, wer lieber hinter die Kamera, um die Aufnahmen anzufertigen, wer möchte Regisseur sein und Anweisungen geben, wer möchte für Requisiten/Dekoration/Kostüme etc. verantwortlich sein?
  • Dann folgt die Aufnahme der verschiedenen Bilder. WICHTIG dabei ist: erläutern sie ihren Teilnehmenden, dass es sich um statische Fotos handelt. Sie müssen also auch geplante bewegte Aktionen (Bsp.: Rennen) statisch darstellen.
  • Nachdem alle Fotos „im Kasten“ sind, werden die Bilder nun bearbeitet (Helligkeit, Bildausschnitt, Sprechblasen, Text, Icons etc.), um die Fotostory „zum Leben zu erwecken“.
  • Unabdingbar ist am Ende des Projekts eine Präsentation durchzuführen, um den Teilnehmenden ihr Ergebnis, aber auch nicht am Projekt Beteiligten (Eltern, Geschwister, Mitschüler_Innen etc.) das Produkt, zu präsentieren.

TO DO:
  • Klären Sie im Vorfeld, was mit den Projektergebnissen geschehen soll / wird.
  • Wenn diese veröffentlicht werden, muss eine Einverständniserklärung für die Fotos eingeholt werden.
-> bei unter 12-Jährigen: Einverständniserklärung der Eltern / Erziehungsberechtigten
-> bei
12 - bis 18-Jährigen: Einverständniserklärung der Eltern / Erziehungsberechtigten sowie von den Teilnehmenden selbst

Kostenfreie Programme und Applikationen, um Fotostories zu erstellen und zu gestalten:
  • Windows / Apple: Libre Office / Open Office (als Präsentation mit Text und Sprechblasen)
  • Windows / Apple: Photoscape
  • Apps: PhotoGrid / Fotogitter




weitere Ideen und Vorschläge folgen demnächst …