Themen und Inhalte: Workshops / Fortbildungen


„Cybermobbing – Hintergründe, Ursachen, Folgen und Präventionsmöglichkeiten“

Soziale Netzwerke wie Facebook, Messenger wie WhatsApp und Communities wie YouTube sind DIE favorisierten Angebote von Kindern und Jugendlichen. Sie können mit ihren Freunden kommunizieren, neue Leute kennenlernen und sich vernetzen, alte Freunde wieder finden, sich mitteilen und präsentieren und vieles mehr.
Jedoch werden auch genau diese vielfältigen interaktiven Anwendungen und Möglichkeiten des Web 2.0 („Mitmach-Netz“) genutzt, um Personen bloßzustellen, zu beleidigen oder zu ärgern.

Im Workshop soll den Fragen nachgegangen werden, die besonders interessieren:

  • Welche Sozialen Netzwerke, Messenger und Communities werden präferiert?

  • Welche Bedeutung und Faszination haben diese Angebote?

  • Welche Potenziale bieten die Angebote, aber welche möglichen Risiken bergen diese auch?

  • Wie findet Cybermobbing statt und welche Auslöser und Formen gibt es?

  • Welche Folgen kann Cybermobbing nach sich ziehen?

  • Wie kann man dieses sensible Thema in die pädagogische Praxis integrieren (Bsp.: Wie kann ich Datenschutz thematisieren?)?


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„Digitale Lern- und Erlebniswelten – Angebote für Kinder und Jugendliche in Schule und Einrichtungen der Jugendarbeit“


Chatten, Spielen, Surfen, Informieren & Co. - im Internet kann jeder Nutzer und jede Nutzerin zu jeder Zeit seinen bzw. ihren Wünschen nachkommen und Präferenzen nachgehen. Es gibt viele verschiedene Angebote und Möglichkeiten.

Im Workshop soll den Fragen nachgegangen werden, die besonders interessieren:

  • Wie können die vielfältigen Angebote in den pädagogischen Alltag nutzbringend integriert werden?

  • Welche pädagogischen Angebote können statt der kommerziellen Riesen empfohlen werden?

  • Welche Themen können auf welche Weise aufgearbeitet und vermittelt werden?

Die Teilnehmenden erproben im Rahmen des Workshops gemeinsam verschiedene Möglichkeiten aktiver Medienarbeit.

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„Gemeinsames Erstellen von Inhalten und Werten im Web 2.0“

Das Internet von heute ist ein „Mitmach-Netz“, in welches User_Innen Inhalte einpflegen, veröffentlichen und sich beteiligen können. Das beste Beispiel dafür ist Wikipedia. Dort kann man schnell und übersichtlich Informationen recherchieren und Wissen erhalten, aber ebenso Wissen für andere bereitstellen. Warum dieses präferierte Angebot nicht einfach selbst in die pädagogische Praxis integrieren?

Im Rahmen des Workshops wird die Entstehung und der Aufbau eines Wikis erläutert, der pädagogische Nutzen bzw. dessen Potenzial diskutiert und folglich ein eigenes Wiki erstellt.

Des Weiteren werden auch Möglichkeiten aufgezeigt gemeinsam online zu diskutieren und zu arbeiten.


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„Chatten, Teilen, Liken, Posten - Faszination Soziale Netzwerke und Communities“

Soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram und Communities wie YouTube sind DIE favorisierten Internetplattformen von Kindern und Jugendlichen. Sie können mit ihren Freunden kommunizieren, neue Leute kennenlernen und sich vernetzen, alte Freunde wieder finden, sich mitteilen und präsentieren und vieles mehr.

Im Rahmen des Workshops werden folgende Aspekte aufgearbeitet:

  • Vorstellung präferierter Sozialer Netzwerke und Communities

  • Aufarbeitung der Bedeutung und Faszination dieser Angebote

  • Vermittlung derer Potenziale sowie möglichen Risiken

  • Vermittlung rechtlicher Aspekte im Umgang mit diesen Angeboten

  • Vermittlung als auch Ausprobieren von Anwendungen und Methoden für die pädagogische Praxis, um dieses Thema eigenständig zu behandeln und aufzuarbeiten.


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„Neue Medien & neue Wege aktiver Medienarbeit im Elementarbereich - Smartphone, Tablet & Co. in der frühen Kindheit“

Unsere Welt ist prall gefüllt mit digitalen Medien. Auch für Kinder gehören sie ganz natürlich dazu. Tablets, Smartphones und Co. gehören zur Lebenswirklichkeit und können die frühkindliche Bildung fördern sowie Spiel- und Lernmöglichkeiten bereichern.
Um die vielseitigen Bildungschancen zu nutzen und eine sinnvolle Integration in den pädagogischen Alltag zu gewährleisten, müssen die Medien jedoch hinsichtlich Inhalt, Ziel, Zeitrahmen und der geeigneten Altersklasse beurteilt werden. Diesbezüglich werden im Rahmen dieses Workshops Möglichkeiten aktiver Medienarbeit durch den Einsatz digitaler Medien in Kita und Hort vorgestellt und diskutiert und ferner ausgewählte empfehlenswerte, altersgerechte Anwendungen praktisch ausprobiert: Lesen, Rechnen, Musik, Geschichten, Schnitzeljagd und einige mehr.

Ziel des Workshops ist es, die Neugier und das Interesse bei Pädagog_Innen für die zielgerichtete pädagogische Nutzung mobiler Medien zu wecken, Berührungsängste durch das aktive Erproben abzubauen und gemeinsam Projektideen zu entwickeln.

Eigene Smartphones und Tablets können gern mitgebracht werden.


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„Alternative und empfehlenswerte Angebote zu Google, Facebook & Co. in der Kinder- und Jugendarbeit“

Die meist genutzten Angebote im Netz sind Facebook als Soziales Netzwerk, Google als Suchmaschine und YouTube als Videoplattform. Aber neben diesen bekannten Internetriesen gibt es eine Vielzahl an empfehlenswerten und nicht-kommerziellen Angeboten, die ebenso wunderbar in die pädagogische Praxis integriert werden können.

Im Rahmen des Workshops werden Alternativen vorgestellt, praktisch ausprobiert und deren Anwendung im eigenen pädagogischen Kontext diskutiert.

Beispielsweise wird vermittelt, wie Sie ein eigenes Soziales Netzwerk anlegen und pflegen können und somit Herr bzw. Frau über die preisgegebenen Daten bleiben.


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„Messenger, Netzwerke, Cloudanwendungen & Co. - Sichere Alternativen aktiv kennenlernen“

Facebook, Instagram, WhatsApp, YouTube & Google – das sind die Favoriten bzw. Schlagwörter der jugendlichen Mediennutzung. Aber neben diesen bekannten Internetriesen gibt es eine Vielzahl an empfehlenswerten und nicht-kommerziellen Angeboten, die ebenso wunderbar in die pädagogische Praxis integriert werden können.
Im Rahmen des Workshops sollen Merkmale zusammengetragen werden, die für die Nutzung von alternativen Angeboten sprechen und folglich erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit einige Alternativen kennenzulernen, praktisch auszuprobieren und deren Anwendung im eigenen pädagogischen Kontext zu diskutieren.

Eigene Laptops, Smartphones und Tablets können gern mitgebracht werden.

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„Identitätsbildung im Grundschulalter - Mit Smartphones, Tablets, Games oder in Netzwerken Mediengeschichte(n) aktiv gestalten“

Immer mehr Kinder verbringen immer mehr Zeit vor Fernsehern, Computern, Spielkonsolen und Co. Begriffe wie Abhängigkeit, Sucht, Realitätsverlust werden in der öffentlichen Debatte häufig verwendet. Die Diskussion ist geprägt von einer passiven Haltung der Nutzer_Innen gegenüber den Medien. Wir plädieren für eine aktive, selbstbestimmte "Vereinnahmung" von Medien durch die Nutzenden bereits von den ersten Medienkontakten an. Doch wie verhilft man den Kindern zu den nötigen Kompetenzen für eine altersangemessene selbstbestimmte Medienauswahl und Mediennutzung? Auf der Basis der Erfahrungen aus dem Modellprojekt „Kompetente Medienkinder“ des Landesfilmdienst Sachsen e.V. werden praktische Beispiele zum Ausgangspunkt genommen um zu vermitteln, wie Medien im pädagogischen Prozess sinnvoll eingesetzt werden können. Anhand entwicklungspsychologischer und medienpädagogischer Erkenntnisse erproben die Teilnehmenden gemeinsam verschiedene Möglichkeiten aktiver Medienarbeit.

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„Aktive Medienarbeit im Web 2.0 - Anregungen für Foto-, Video- und Webprojekte“


Das Internet – egal ob mobil oder stationär genutzt – ist fest in unseren Medien- und somit Lebensalltag integriert. Es ermöglicht Werke (gemeinsam) herzustellen, zu präsentieren und zu veröffentlichen, zu teilen als auch zu bewerten.

Im Rahmen dieses Workshops werden folgende Aspekte thematisiert:

  • Vorstellung von präferierten Mitmach-Angeboten im Netz

  • Vorstellung von Möglichkeiten für die Durchführung eigener Medienprojekte (z.B.: Fotostory, Handyrallye, Film oder Erstellung eines eigenen Wikis oder einer Webseite)

  • pädagogische Richtlinien und Kriterien für aktive Medienarbeit im Bildungskontext

  • Vorstellung von Freeware und Open-Source-Angeboten

  • rechtliche Aspekte bei der Arbeit im und mit dem Netz

  • praktisches Ausprobieren der Angebote und Methoden.


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„Meine interaktive Schnitzeljagd - Actionbound als Methode aktiver Medienarbeit und Web 2.0“

Um pädagogisch Tätigen die Erweiterung des Methodenspektrums durch mobile Multimediageräte näher zu bringen, stellen wir den Teilnehmenden die Möglichkeit einer Schnitzeljagd 2.0 vor. Dabei können die pädagogischen Fachkräfte Themen zum Beispiel zum Internet mit einer Web 2.0-Anwendung spielerisch aufbereiten, wobei sie selbst Inhalt und Ablauf festlegen. Actionbound ist eine mehrfach ausgezeichnete Webanwendung, die ähnlich Geocaching aufgebaut ist und interaktiv Frage-und-Antwort-Spiele, Fotos, Videos, QR-Codes etc. verbindet.

Nach der Erläuterung der Anwendung durch die Referent_Innen, erstellen die Teilnehmenden zu einem selbst gewählten Thema ihre eigenen Bounds, welche sie anschließend selbst auf dem eigenen Smartphone bzw. auf vom Landesfilmdienst Sachsen e.V. zur Verfügung gestellten Tablets spielen und ausprobieren, was den Vorteil hat, sofort mögliche Fragen und Probleme aus dem Weg zu räumen und anzusprechen.

Im Anschluss möchten wir mit den Teilnehmenden diskutieren, wie man diese Anwendung in die pädagogische Praxis integrieren kann, da sie ein enormes motivierendes Potenzial für die pädagogische Praxis bietet, weil inhaltliche Arbeit mit Spiel verbunden werden kann.

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„Alles auf dem Schirm?! Neue Medien nutzen oder verteufeln?“

(in Kooperation mit dem Evangelischen Landesjugendpfarramt Dresden)


Ob Computer, Internet, Handy oder Spielkonsolen – neue Medien sind heute ganz selbstverständlich und nicht mehr aus der Lebenswelt Heranwachsender wegzudenken. Sie stellen einen wichtigen Sozialisationsfaktor dar, der großen Einfluss auf die Entwicklung der Heranwachsenden nimmt. Die Kinder und Jugendlichen werden dabei von medialen Eindrücken überschüttet, nicht selten kommt es zu sexuellen Gewalterfahrungen im Netz. Die meisten erhalten wenig pädagogische Hilfestellungen, um sich in der medialen Welt zurechtzufinden und eine kritisch-reflektierte Sichtweise zu entwickeln. Im Seminar werden Kompetenzen vermittelt, welche einen Einblick in verschiedene Medien, deren Nutzungsvielfalt, sowie Präventionsarbeit, aktuelle Forschungsergebnisse, Gefahrenpotenziale und Informationsmöglichkeiten geben. Im praxisorientierten Teil ist es möglich, selbst am Computer zu arbeiten und eine praktische Anleitung zum Themenbereich: Wie sperre ich unerwünschte Inhalte aus? Wie gehe ich mit unkontrollierten Zugängen zu Bildmaterialien um? zu erhalten. Anhand von verschiedenen Betriebssystemen von PC und Handy werden wir uns auch der aktuellen pädagogischen Debatte rund um PC und Handy nähern.

Den
Flyer zur Fortbildung mit hilfreichen Informationen können Sie hier einsehen:


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„Jugendmedienschutztag“

Im Rahmen des Dies Academicus werden an der Hochschule Zittau / Görlitz neben einführenden Vorträgen aktive Workshops durchgeführt, deren Inhalte

und Themen sich an der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen orientieren als auch vermitteln, wie man diese Themenbereiche aktiv-handelnd

aufarbeiten kann.